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Feuer ins Herz

"Feuer ins Herz" ist ein bewusstes Spezialformat für Menschen die spüren, dass ihre körperlichen Symptome nicht ausschließlich organischer Natur sind.

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Diese Arbeit verbindet Körperarbeit, emotionalen Ausdruck und ein offenes, ehrliches Gespräch in einem klar gehaltenen therapeutischen Rahmen. Berührbare Resonanz, ehrliche Intention und tiefes Wahrnehmen bilden das Fundament für Prozesse, die innere Bewegung ermöglichen.

 

Diese Arbeit richtet sich nicht gegen klassische Therapie. Sie ergänzt sie dort, wo Worte, Gewebe und innere Bewegung sich begegnen möchten.

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Vertiefung – Körper, Herz und Erfahrung

Viele Menschen tragen, trotz vorheriger Therapien,

Bindungs- oder Entwicklungserfahrungen

in ihren Körpergeweben.

 

Zurückgehaltene emotionale Erfahrungen

können sich als Enge, Starrheit oder Erschöpfung zeigen.

 

Mein Ansatz ist es,

diesen körperlichen Erfahrungsräumen

wieder Bewegung zu ermöglichen.

 

Ziel ist nicht ein versprochener Erfolg,

sondern der Weg

vom gepanzerten, unfreien Körper

hin zu mehr Vitalität, Lebendigkeit

und innerer Verarbeitungskraft.

 

Der Brustraum spielt dabei eine zentrale Rolle.

Er ist Ort von Verbundenheit, Trauer

und innerer Ausrichtung.

 

Emotionale Verletzungen zeigen sich häufig auch körperlich.

Rippen, Wirbelsäule, Zwerchfell, Lunge, Herzbeutel

und umliegende Strukturen

können an Beweglichkeit verlieren.

 

Diese körperliche Starrheit

steht emotionaler Beweglichkeit

und innerer Freiheit entgegen.

Mann und Frau – Herzraum, Beckenraum & Polarität

Mann

​Im männlichen System liegt der energetische Pluspol im Beckenraum, während der Herzraum den Minuspol bildet. 

 

Der Herzraum ist damit ein besonders sensibler Bereich.

Emotionale Verletzungen, Zurückweisungen oder tiefgreifende Erfahrungen können dazu führen, dass Männer ihr Herz verschließen und sich innerlich zurückziehen.

Dieser Schutzmechanismus wird oft lange getragen –

bewusst oder unbewusst.

 

Wird der Minuspol im Herzraum verletzt, schwächt sich die Verbindung zum Beckenraum.

Ohne diese Verbindung wird Sexualität häufig primär

aus dem Beckenraum heraus erlebt – kraftvoll, spannungsorientiert oder funktional, jedoch mit wenig emotionaler Anbindung.

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Dadurch bleibt ein wesentliches Potenzial ungenutzt:

Die Möglichkeit, Sexualität als verbunden, lebendig

und innerlich erfüllend zu erfahren.

 

Erst über den wieder geöffneten Herzraum können Nähe, Gefühl und körperliches Erleben zu einer erweiterten, ganzheitlicheren Erfahrung zusammenfinden.

 

Um diesen Schutzpanzer im Herzraum zu lösen und die Verbindung zwischen Becken, Herz und innerer Ausrichtung wieder herzustellen, kann "Feuer ins Herz" ein öffnendes Element sein.

Frau

Im weiblichen System liegt der energetische Pluspol im Herzraum, während der Minuspol im Beckenraum verankert ist.

 

Der Herzraum ist damit der Ort von Hingabe, Verbundenheit und emotionaler Offenheit. Der Beckenraum trägt die Qualität der Empfängnis und der körperlichen Vereinigung.

Tiefe Nähe entsteht, wenn diese beiden Pole miteinander verbunden sind.

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Werden Frauen im Beckenraum verletzt – sei es durch körperliche Grenzverletzungen oder tiefgreifende Erfahrungen – betrifft dies unmittelbar den Minuspol.

Diese Verletzung wirkt zugleich auch auf den Pluspol.

Das Herz zieht sich zurück, der Beckenraum verliert an Sicherheit und die natürliche Verbindung zwischen beiden gerät aus dem Gleichgewicht.

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In der Folge kann sich das innere Erleben stärker in den Beckenraum verlagern. Das verändert nicht nur den Zugang zur Sexualität, welche kontrollierter oder zielgerichteter erlebt wird, sondern wirkt sich auch auf echtes Spüren im Alltag aus.

 

Die Rückverbindung zum Herzraum stärkt den Pluspol und ermöglicht es dem Minuspol im Becken wieder sicher und empfänglich zu werden.

So kann die natürliche Polarität zwischen Herz und Becken neu lebendig werden.

Ablauf & Nachwirkung​

Jede Sitzung verläuft individuell.

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In der Regel beginnt die Therapie zunächst mit einer osteopathischen- und psychodynamischen Erstbehandlung.

Diese erste Stunde wird als osteopathische Einheit berechnet und dient der Befundaufnahme, dem gegenseitigen Kennenlernen

sowie der Klärung aller Fragen.

Im folgenden Termin schließt sich die eigentliche "Feuer ins Herz" - Einheit an.

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Manche Prozesse wirken unmittelbar, andere entfalten sich zeitversetzt.

Es ist sinnvoll, sich nach einer Sitzung Zeit zu nehmen und sowohl innere als auch körperliche Reaktionen wahrzunehmen.

 

Integration braucht Raum.

Manches setzt sich leise fort.

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Hinweis

Die beschriebenen Inhalte stellen keine Heilversprechen dar.

Sie basieren auf körpertherapeutischer Erfahrung und subjektivem Erleben und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

 

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Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer Antwort,

sondern mit der Erlaubnis, eine Frage zuzulassen.

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